Aktuelles - Evangelische Kirchengemeinden Borsdorf mit Harb und Ober-Widdersheim mit Unter-Widdersheim

Update 25.09.2017
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Benefizkonzert musikalisch eindrucksvoll und finanziell erfolgreich

Dank an den Gesangverein „Eintracht " Unter-Widdersheim und die zahlreichen Spender.

Um einen finanziellen Beitrag zur Renovierung der Orgel zu leisten, aber auch, um die gute Akustik in der Ober-Widdersheimer Kirche zu nutzen, hatte der Unter-Widdersheimer Gesangverein „Eintracht“ zu einem Benefizkonzert eingeladen. Knapp einhundert Gäste lauschten andächtig den Klängen des gemischten Chores aus Unter-Widdersheim, der sich als Verstärkung den Chor aus Geiß-Nidda eingeladen hatten, und den verbindenden Worten von Gemeindepfarrer Wilfried Höll. Passend zu Ort und Anlass eröffneten die Unter-Widdersheimer Sängerinnen und Sänger das Konzert mit dem fröhlichen „Cantate Domino“ („Singet dem Herrn ein neues Lied“ in lateinischer Sprache), dem eine Vertonung von Psalmen von Josef Rheinberger und das bekannte russische „Tebje Pajom“ von Dimitri Bortniansky folgten.
Das Stück „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ aus dem Musical „Daniel“ des Seligenstädter Musikers Thomas Gabriel war vielleicht der beeindruckendste Beitrag des Geiß-Niddaer Chores unter der Leitung von Claudia Strauch. Aber auch bei seinen anderen Beiträgen überzeugte das Ensemble mit sonoren Bässen, klangschönen Mittelstimmen und glänzenden Sopranen.
Einige Musikstücke des geistlichen Konzertes stammten aus der berühmten Gemeinschaft von Taizé, so etwa das „Gloria tibi Domine“, mit dem eindrucksvoll ein Glockengeläut imitiert wurde. Zu diesem achtstimmigen Kanon taten sich die Unter-Widdersheimer und die Geiß-Niddaer Sängerinnen und Sänger zusammen, was auch im Verlauf des Konzertes in organischer Weise immer wieder geschah. Bei dem „Alleluja 17“ bildeten die beiden Chöre gemeinsam den klanglichen Hintergrund für die Solisten Claudia Strauch, Monika Lesch und Marvin Lehmer. Sie sangen Abschnitte aus dem Psalm 27, jeweils unterbrochen vom „Alleluja“ der Chöre. Und mit dem Chorsatz „Tui amoris ignem accende“ lud der Unter-Widdersheimer Chor die Gäste zur Meditation bei gedämpfter Beleuchtung ein.
Die wohlgewählten Worte von Pfarrer Höll verbanden die verschiedenen Teile des Konzertes zu einem bewegenden Erlebnis, dem die Zuhörer bis zum Schluss-Segen aufmerksam lauschten. Auch mit der Vertonung des „Vater unser“ von Rimskii-Korsakov im Stil der orthodoxen Kirche und dem englisch-sprachigen Spiritual „Let us break bread together“, einem besinnlichen Abendmahlslied, sorgte der Unter-Widders-heimer Chor für ein Konzert, das dem Ablauf eines Gottesdienstes folgte.
Die wunderschöne englische Motette „ If ye love me“ von Thomas Tallis war ein besonderes Highlight aus dem Repertoire der Unter-Widdersheimer Sängerinnen und Sänger und hinterließ echtes Gänsehaut-Feeling bei den Konzertbesuchern. Die Tenöre konnten auch in den Höhen genauso überzeugen wie die Soprane, während die weichen Klänge der Altistinnen und Bässe den Inhalt des Textes besonders unterstrichen.
Dass die beiden Chöre die wechselnden Auftritte während des gesamten Konzertes ruhig und geordnet meisterten, stellten sie auch im letzten Teil unter Beweis. Nach dem von den GeißNiddaer Chor schwungvoll vorgetragenen Spiritual „Good news“ sangen die beiden Chöre gemeinsam im Friedensgebet den bekannten Kanon „Dona nobis pacem“, bevor „Orpheus“ Geiß-Nidda mit dem afrikanischen Gospel „Sia hamba“ von der Bühne ging. Anschließend setzten die „Eintracht“-Sängerinnen und -Sänger mit „Amezaliwa“ aus Tansania einen bewegenden choreografischen und musikalischen Schlusspunkt.
Pfarrer Höll war in seinem Schlusswort voll des Lobes für die Initiatoren des Konzertes Arthur Schneider und Martin Schubert sowie für die Akteure beider Chöre für ihre überzeugende musikalische Leistung. Natürlich vergaß er hierbei nicht, an die Spendenfreudigkeit der Konzertbesucher zu appellieren, was dann auch nicht ohne Erfolg blieb.
Das Gemeindefest von Borsdorf und Ober-Widdersheim mit Harb und Unter-Widdersheim unter dem Motto „Die Kirch eas off…“ stand trotz mancher Bedenken hinsichtlich des Wetters unter einem guten Stern. Obwohl samstags teilweise bei Regen aufgebaut wurde, war es am Sonntag wenigstens trocken und manchmal ließ sich sogar die Sonne blicken.

Begonnen wurde um 11:00 Uhr mit einem Themengottesdienst für alt und jung. Es wurden alte und neue Lieder gesungen und versucht in einer Dialogpredigt sowie mittels einer „Reporterin“ herauszufinden, was denn in den verschiedenen Altersstufen der Glaube so ausmacht und für was man dankbar ist. In den Gottesdienst kamen auch Besucher aus alten Zeiten, Anna Chelius die Tochter des Pfarrers Johannes Chelius sowie eine Hebamme und eine neu hergezogene Magd, welche etwas zu spät zum Gottesdienst war. Sogar Martin Luther hatte den Weg nach Ober-Widdersheim gefunden und stand nach dem Gottesdienst allen für ein Gruppenfoto zur Verfügung. Gestärkt mit Steaks, Wurst oder Gemüsespießen und leckeren Salaten als Beilage konnten die Besucher an einer Rallye teilnehmen. Es galt auf Rasenski einen Slalomparcours zu bewältigen, eine Strecke mit Sackhüpfen bzw. Eierlaufen zu überwinden, neue aus alten Münzen herauszufinden und Bildausschnitte in und um die Kirche wiederzufinden. Als Preis konnten sich die Mitspieler etwas vom Flohmarktstand der Kindergottesdienstkinder aussuchen. Diese hatten im Vorfeld fleissig in Ober-Widdersheim alte Dinge gesammelt, welche zum Verkauf gegen eine Spende angeboten wurden. Ebenso bestand die Möglichkeit faire Produkte vom Weltladen an einem Stand zu erwerben.

Der Nachmittag wurde musikalisch vom Chor „Forever young“ aus Borsdorf untermalt, welche viele bekannte Lieder zum Besten gab, so dass auch viele Besucher mitsingen konnten. Wer Lust hatte konnte sich nach leckerem Kaffee und Kuchen von den Landfrauen aus Borsdorf ein Märchen im Vorlesezelt anhören oder einem Orgelkonzert in der Kirche lauschen.

Den musikalischen Ausklang des rundum gelungenen wenn auch leider nicht ganz so gut besuchten Festes bildete „KoPeKa“. Auch hier fühlten sich die Besucher angeregt bei den bekannten Liedern mitzusingen, welche die beliebte A-capella-Gruppe darboten.
Fahrradständer am Gemeindehaus
Neuer Fahrradständer im Hof am Gemeindehaus.
Dieter Koch hatte den Auftrag einen Fahrradständer aus einem Holzstamm herzustellen.
Die silberne Konfirmation 2016
Die Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind
*hintere Reihe: Claudius Kleer, Sandra Walter, geb. Crepaldi
*mittlere Reihe: Nadine Burger, geb. Blum, Nadine Liebermann , geb. Gericke (Borsdorf), Anja Hofmann
*vordere Reihe: Pfarrer Höll, Antje Velten, geb. Schneider (Unter-Widdersheim), Martina Brill (Unter-Widdersheim),
Lars Grünbein, Elfi Carina Betke, geb. Pfarrer
Osternachtsgottesdienst mit Frühstück

Der besinnliche Osternachtsgottesdienst begann um 6.00 Uhr, mit unserem Pfarrer Wilfried Höll, in der Kirche in Ober-Widdersheim. Nach dem entzünden der Osterkerze wurde das Licht feierlich an die Gottesdienstbesucher weitergeben.

Wie in den vergangenen Jahren lud die evangelische Kirchengemeinde zum mittlerweile tradionellen Osterfrühstück ins Gemeindehaus ein. 32 Gäste konnten sich im Gemeindesaal an den liebvoll eingedeckten Tischen und dem vorbereiten Buffet erfreuen. Die Vorbereitung hatte das Team um Pia Kaltenschnee hervorragend organisiert. Ein besonderen Dank an die Helfer vorher und hinterher.

So konnte man gestärkt in die Osterfeiertage starten.
 
Kubanische Atmosphäre im Gemeindehaus Ober Widdersheim

 
Weltgebetstagsgottesdienst am 4. März 2016

 
Kuba war das Ursprungsland der diesjährigen Weltgebetstagsordnung. Dem Vorschlag der Kubanerinnen folgend, hatte das zwölfköpfige Team aus Ober Widdersheim schon vor dem offiziellen Gottesdienstbeginn ab 18.30 Uhr in das kubanische Cafe – pardon Gemeindehaus – eingeladen. Hier wurden neben Kaffee, Zitronenlimonade und Bananen-Kokos-Muffins auch Informationen zum Land‚ serviert.

Um 19.00 Uhr schließlich wurde unter lateinamerikanischen Klängen in den Gottesdienstraum eingezogen. Rund 30 Teilnehmerinnen waren der Einladung gefolgt und nahmen erwartungsvoll Platz. Da, wie in jedem Jahr, die Lieder zur Gottesdienstordnung auch das jeweilige Land in Klängen näher bringen, war es hilfreich, sie zu Beginn unter Anleitung von Ursula Enke zu üben. Eine gute Einstimmung, für den folgenden Gottesdienst.

 
dieser Titel des Weltgebetstags 2016 ist für die kubanischen Frauen Zusage und Aufforderung zugleich. Auch die Ober Widdersheimerinnen fühlten sich dadurch aufgefordert von Kinder nicht nur im Bibeltext zu hören, sondern sie aktiv in das Gottesdienstgeschehen einzubeziehen. Die drei Mädchen Angelina Faber, Amelie Kiefer und Paulina Riesbeck verstärkten das Team und übernahmen wichtige Texte sowie die musikalische Unterstützung mit Rhythmusinstrumenten und einem eigens eingeübten Lied.

Im zentralen Lesungstext (Mk 10,13-16) lässt Jesus Kinder zu sich kommen und segnet sie. Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren. Hochaktuell auch hierzulande, wo die Rede von einer überalternden Gesellschaft oder dem demographischen Wandel häufig zu hören ist.

Eine abwechslungsreiche Liturgie mit Lesungen, Anspielen, Gebeten, Liedern und Aktionen nahm die Teilnehmenden mit in die Gedankenwelt der kubanischen Frauen. Die Lesungen und Szenen wurden neben den bereits genannten Mädchen von Andrea Leckhardt, Anna Luise Bechtold, Gertrud Peppler, Ilse Riesbeck, Kornelia Brückmann, Pia Kaltenschnee, Susanne Riesbeck, Tamina Eiser und Uta von Harnier umgesetzt.
Und schließlich wurde nach dem jährlich wiederkehrenden Schlusslied „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“, noch einmal in den Nebenraum zu einer Sopa de vegetales (Gemüsesuppe) gebeten.

 
Ein informativer Abend zu einem politisch gerade ganz aktuellen Land, mit geistlichen Impulsen, leckerem Essen und anregenden Gesprächen hat alle Teilnehmenden belohnt, die sich auf den Weg gemacht hatten. Die Kollekte von rund 170,-€, die gesammelt wurde, ist für Projekte in Kuba bestimmt, die zum Teil im Gottesdienst vorgestellt wurden.

 
Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische Bewegung der Welt. Das Motto ist „Informiert beten – betend handeln“. Frauen in über 170 Ländern laden jedes Jahr am ersten Freitag im März zu den ökumenischen Weltgebetstagsgottesdiensten ein. Die Gottesdienstordnung wird jeweils von Frauen eines Landes verfasst, im kommenden Jahr kommt sie von den Philippinen.

 

Neuer Wandbehang im Gemeindehaus
 
Seit einiger Zeit hängt dieser neue Wandbehang im großen Saal des Gemeindehauses in Ober-Widdersheim.

 
Er wurde von Erika Theel hergestellt und der Gemeinde geschenkt.
 
Wir danken herzlich dafür und hoffen, dass er uns immer daran erinnert, dass das Kreuz für uns Christen das wichtigste Symbol unseres Glaubens ist, weil es uns an das Sterben Jesu erinnert, das uns die Vergebung der Sünden gebracht hat.
 
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