Rundbrief 2010 - Evangelische Kirchengemeinden Borsdorf mit Harb und Ober-Widdersheim mit Unter-Widdersheim

Update 06.09.2017
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Charles Mulli > CM-Rundbriefe
Dezember 2010

MCF Weihnachtsrundbrief 2010

Liebe Freunde,

herzliche Weihnachtsgrüße in Christus senden euch meine Frau Esther und ich, unsere leiblichen Kinder und die gesamte Mully Children's Family. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich ganz herzlich für eure treue Freundschaft und Partnerschaft über die Jahre hinweg zu bedanken. Durch eure stetige Unterstützung konnten wir bei unserem Anliegen, den bedürftigsten und verletzlichsten Kindern und Erwachsenen in unserer Gesellschaft zu helfen, Unglaubliches erreichen.

Folgendes ist in diesem Jahr geschehen:

  • Über 200 neue Waisen und andere gefährdete Kinder wurden im Rehabilitationsprogramm der MCF aufgenommen. Davon waren 70 junge Mädchen, die erst kürzlich mit ihren 63 Kindern und Säuglingen zur MCF kamen.


  • Vier unserer Schützlinge haben einen Abschluss an einer Hochschule gemacht, und 46 weitere studieren fleißig an verschiedenen Hochschulen und Universitäten in Kenia und im Ausland.


  • Mädchen und 13 Jungen haben an der Berufsschule der MCF in Yatta Mitte des Jahres verschiedene berufliche Ausbildungen abgeschlossen.


  • Die MCF hat zwei Medical Camps organisiert, in denen mit Hilfe von Ärzten aus dem Ausland Tausende Menschen in unserer Krankenstation in Ndalani medizinisch versorgt wurden. Viele weitere werden weiterhin täglich medizinisch von uns betreut.


  • 78 Jungen und Mädchen der zwölften Klasse haben die Abschlussprüfungen an der Mully Children's Family Secondary School erfolgreich hinter sich gebracht und warten nun auf ihre Ergebnisse, die Ende Februar 2011 bekannt gegeben werden.Mädchen und 13 Jungen haben an der Berufsschule der MCF in Yatta Mitte des Jahres verschiedene berufliche Ausbildungen abgeschlossen.


  • 88 Jungen und Mädchen haben ihre Abschlussprüfungen der 8. Klasse erfolgreich absolviert und können nun im Januar 2011 auf die weiterführende Schule der MCF gehen.


  • In unserer Krankenstation wurden sechs gesunde Babys von Mädchen, die schwanger zur MCF kamen, oder von Frauen aus der Nachbarschaft zur Welt gebracht.


  • Das Gewächshausprojekt und der Anbau auf freiem Feld in Yatta konnten bereits früh in diesem Jahr begonnen werden. Trotz des ausbleibenden Regens und der langen Dürreperiode, unter der Kenia zu leiden hatte, konnten wir reiche Ernten einfahren.


  • Drei unserer Schützlinge haben dieses Jahr geheiratet und einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Zwei weitere werden an den ersten beiden Samstagen im Dezember ihre Hochzeiten feiern. Das MCF Mission Team hatte eine sehr erfolgreiche Tour durch Deutschland und Österreich, bei der wir Jesus Christus in Europa verkündigen konnten. Hunderte von Menschen haben dadurch ihre Beziehung mit Gott und ihr Bekenntnis zum Herrn erneuert, und viele Kinder und Jugendliche haben ein Interesse an Gott entwickelt. Unser Team missionierte durch Musik, afrikanische Tänze, Akrobatik und ihre bewegenden Lebensberichte in einem interkulturellen Rahmen.


  • Die MCF hat verschiedene Tagungen, Seminare und Konferenzen für unsere Mitarbeiter und Kinder organisiert, die dazu dienten, ihre Fähigkeiten auszubauen und zu vertiefen. Ein Höhepunkt hierbei war, dass wir jugendliche Vertreter aus sieben Nationen zu unserer Konferenz zum Klimawandel bei uns in Ndalani begrüßen durften.


  • Im April und Oktober hielten wir zwei Tauffeiern ab. Es wurden 129 Kinder der MCF sowie Ehrenamtliche, die derzeit bei der MCF mitarbeiten, getauft, nachdem sie bekannt hatten, dass Christus der Herr ist.


  • Wir unterstützen weiterhin bedürftige Familien mit Lebensmitteln und Bettzeug. Außerdem schaffen wir Arbeitsmöglichkeiten für die Menschen aus der Nachbarschaft.


  • Wir konnten die Grabung eines neuen Bohrlochs in Ndalani und zwei neuer Bohrlöcher in Yatta feiern, was durch die Unterstützung guter Freunde der MCF ermöglicht wurde. Durch diese Bohrlöcher können wir mehrere Tausend Liter Wasser pro Tag gewinnen. Diesen großen Erfolg konnten wir jetzt erzielen, nachdem wir im September 2009 zwei Bohrlöcher in Ndalani gegraben hatten, die aber kein Wasser brachten, da der Grundwasserspiegel durch die lange Trockenheit stark abgesunken war.


  • Unser Karateteam hat wieder viele Medaillen und Auszeichnungen für ihre außerordentlichen Leistungen innerhalb Kenias gesammelt. Bitte glaubt mit uns an einen Sieg bei den Ostafrika-Meisterschaften, die Anfang Dezember 2010 in Mombasa stattfinden werden und auf die sich unser Team momentan vorbereitet.


  • Mir wurde vom Präsidenten und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Kenia als Teil des Head of State Commendation Award eine Auszeichnung verliehen, als Anerkennung der humanitären Arbeit, die ich in Kenia leiste.


  • Philip Eregwa Sinzore, einer unserer ehemaligen Straßenkinder, verstarb am Donnerstag, den 4. November während der Behandlung im Krankenhaus, nachdem er zuvor von Unbekannten überfallen und zusammengeschlagen worden war.


All diese Ereignisse sind nur die Spitze des Eisbergs des reichen Segens und eines tragischen Verlustes, die wir seit Beginn des Jahres erfahren haben.
Diejenigen von euch, die auch Väter sind und mit ihrer einst so kleinen Tochter den Gang zum Altar hinabgeschritten sind, können die Freude in meinem Herzen und das Lächeln auf meinen Lippen nachvollziehen, die ich habe, wenn ich an die wundervolle Hochzeit meiner jüngsten Tochter Mueni mit einem wunderbaren jungen Mann namens Christoph im August denke.

Trotz all der großartigen Dinge, die wir erleben durften, muss ich aber zugeben, dass dieses Jahr eines der schwierigsten und problematischsten war, seit ich diesen Dienst begonnen habe. Wenn ich zurückblicke auf die vergangenen Monate, so gibt es viele Momente, in denen ich sehr bedrückt war, wegen vieler Schwierigkeiten und Probleme, die auf uns lasteten. Besonders wurden wir – sowohl meine Familie und ich, als auch die gesamte MCF – auf verschiedene Weise mit Angriffen des Bösen konfrontiert. Ich möchte mich bei allen Freunden bedanken, die in den letzten Monaten für uns gebetet haben und uns immer wieder Mut gemacht haben. Vor allem aber möchte ich Gott danken für seine Treue, seinen Schutz, seine Leitung und seinen Segen für uns alle. In all dem wurde ich stets daran erinnert, dass denen, die den Herrn lieben, alle Dinge zum Besten dienen, und dass der Herr sein Volk niemals im Stich lässt.
Während ich an diesem warmen Nachmittag in meinem Büro diesen Brief schreibe, denke ich an den 17. November 1989 zurück, als ich weinend in meinem Auto unter jenem Baum saß und mich selbst mit allem, was ich hatte, dem Dienst des Herrn hingab und begann, mich um die armen, hilflosen, vernachlässigten, verlassenen und verwaisten Kinder zu kümmern. An diesem Tag gab ich Gott die Zusage, Ihm mein Leben lang mit vollem Herzen, Verstand und ganzer Seele zu dienen. Bisher habe ich das niemals bereut.

Aus demselben Bestreben, Kindern und bedürftigen Nachbarn zu helfen, veranstaltet die MCF auch diesen Dezember wieder ihren großen alljährlichen Missionseinsatz in verschiedenen Landesteilen Kenias und in unseren Nachbarländern. Wir möchten die Liebe Christi weitergeben und den Bedürftigsten und an den Rand der Gesellschaft gedrängten Kindern und Erwachsenen Ostafrikas Hoffnung vermitteln.
Die Missionsteams der MCF werden innerhalb von drei Wochen verschiedene Stationen bereisen: Vipingo in Mombasa, die Kipsongo-Slums und die Straßen von Kitale, das Jugendgefängnis in Eldoret, Kampala in Uganda und Dar es Salaam in Tansania. Während jener Zeit werden wir mit dem Wort Gottes von Haus zu Haus gehen, warmes Essen verteilen, weitere Nahrungsmittel ausgeben und an einer Station ein Medical Camp errichten.
Dieses Camp wird eine Woche lang in der MCF Mombasa stattfinden, wo wir die Kinder, die in unserem Projekt in Mombasa sind und auch über 2500 Nachbarn medizinisch versorgen wollen. Wir werden kenianische Ärzte, Krankenschwestern und AIDS-Berater anstellen, die allen, die kommen, kostenlose medizinische Betreuung anbieten. Die Kranken sollen auch kostenlos Medikamente bekommen, die von Appotex Canada gespendet wurden.
Wir werden unsere Tradition, eine warme Weihnachtsmahlzeit zuzubereiten, auch in diesem Jahr fortsetzen. Wir möchten Kindern und Erwachsenen, unter anderem in der MCF Mombasa, im Jugendgefängnis in Eldoret, in unseren Heimen in Yatta und Ndalani etwas Besonderes zu essen geben. Dieses Weihnachtsessen soll aus Reis und einem Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln, Tomaten, verschiedenen Gewürzen und Obst bestehen. Während des Besuchs in Mombasa wird die MCF an verschiedene Familien als Weihnachtsgeschenk ein

Nahrungsmittelpaket
austeilen, in dem unter anderem Folgendes enthalten sein wird:
2kg Mais
1kg trockene Bohnen
250g Speisefett
250g Teeblätter
2kg Maismehl
Jedes Paket mit diesem Inhalt
wird US$ 5.10 (ca. 4 €) kosten.

Die Kinder im Jugendgefängnis von Eldoret werden auch einige Weihnachtsgeschenke erhalten.
Wer helfen möchte den Kindern oder auch Erwachsenen in Mombasa, Eldoret und anderen Orten eine Freude zu machen, darf sich gerne an unserer Aktion durch eine Spende beteiligen.

Weihnachtspake
t für Kinder bei MCF Vipingo, im Jugendgefängnis Eldoret, bei der MCF Uganda und MCF Tansania
Süßigkeiten Kekse Saft Zahnbürste
Monatsbinden (für die älteren Mädchen) Unterwäsche BHs
Jedes Paket mit diesem Inhalt wird US$ 10.00 (ca. 8 €) kosten

Weihnachtsessen:

Reis
Eintopf mit Fleisch, Kartoffeln, Tomaten, Gewürzen
Jede Portion kostet US$ 3.50 (ca. 2,70€)

Wenn wir die Geburt unseres Herrn Jesus Christus feiern mit warmem, herzhaftem Essen, dem Treffen von Familien und Freunden, mit Freude, Lachen, Liebe und Schönheit, die mit Weihnachten einhergehen, dann lasst uns nicht vergessen, Gott zu danken, dass er uns nach Seinem Bild gemacht hat, um den Menschen Zeugen für Seine Liebe zu sein.

Ich wünsche euch allen gesegnete Weihnachten und ein frohes und friedvolles neues Jahr 2011.

Mit freundlichen Grüßen,

DR. EV. CHARLES M. MULLI, Ph.D.,HSC
FOUNDER & CEO
Mully Children’s Family
_________________________________________________________________________
Genauere Informationen und Neuigkeiten zur MCF gibt es auf unserer Homepage www.mullychildrensfamily.org oder bei
Walter Schäfer, Tübinger Straße 61, 72810 Gomaringen,Tel. 07072-922306, e-mail: schaefer.wally57@arcor.de
Bankverbindung: Ev. Kirchengemeinde Gomaringen, Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten,
BLZ: 640 618 54, Konto: 17 000, Vermerk: „Mulli“
(ohne Spendenbescheinigung)MCF: Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten, BLZ: 640 618 54, Konto: 20 124 007

Falls Sie den Rundbrief nicht mehr zugesandt haben wollen bitte kurz bei Walter Schäfer melden. Danke!

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April 2010

Liebe Freunde,

Wieder einmal ist Ostern. Durch Gottes Gnade haben wir so viel erreicht. Wir freuen uns über alles, was Gott für die Mully Children's Family getan hat. Er hat dafür gesorgt, dass wir alle genug zu Essen haben und es allen gut geht. Wenn wir nun Ostern feiern und uns an die Liebe Gottes erinnern, die er durch das Opfer seines einzigen Sohnes Jesus Christus zum Ausdruck brachte, haben wir jeden Grund zur Freude. Er ist unser Weg zur Erlösung und zum Ewigen Leben. Jesus hat uns durch seinen Tod am Kreuz all das geschenkt. Jetzt sollten auch wir Jesus etwas geben, indem wir unsere Nächsten lieben und im Leben eines Mitmenschen etwas bewirken.

Frederick
Die MCF hat sich der Rettung und Rehabilitation von Waisen, mittellosen, vernachlässigten, ausgesetzten Kindern und sonstigen schutzlosen Kindern verschrieben. Aus solch schlimmen Verhältnissen wurde auch Fredrick Njuguna Susan kürzlich von der MCF gerettet. Er wohnt jetzt mit Tausenden von Kindern in der MCF. Vor seiner Rettung lebte er bei seiner alten Großmutter, nachdem seine Mutter und seine jüngere Schwester 2002 an Aids gestorben waren. Er hatte ein sehr schwieriges Leben.
Essen und ein Dach über dem Kopf waren Luxusgüter. Fredrick ist mit dem HIVirus infiziert. Es war sehr schwierig, an Medikamente gegen die Entstehung von Retroviren zu kommen. Denn vom Machakos-Distrikt, wo er zu Hause war, bis ins Krankenhaus nach Nairobi sind es über 100 km.
Fredrick legte letztes Jahr die Abschlussprüfung der kenianischen Grundschule (8 Schuljahre) ab und erzielte dabei ein Ergebnis von 287 von 500 möglichen Punkten. Allerdings konnte er dann die Ausbildung nicht fortsetzen, da ihm die finanziellen Mittel fehlten und er gesundheitlich sehr angeschlagen war. Deshalb kam er über ein Krankenhaus in Nairobi zur MCF. Jetzt bekommt Fredrick Essen, ein Zuhause, Kleidung, medizinische Betreuung, Schutz, Liebe und kostenlose Schulbildung. Jetzt, in der Osterzeit, hat Fredricks Leben eine neue Perspektive bekommen. Er möchte Pilot werden und ist ein glückliches Kind.

Wasser
Was Sie auch sehr freuen wird: Die lang anhaltenden Regenfälle haben uns eine Rekordernte eingebracht, weshalb die meisten Leute ausreichend zu Essen haben. Es regnet auch noch weiter bei uns. Der Thika-Fluss ist jetzt bis zum Rand voll, genau wie die Dämme. Wir haben jetzt begonnen, die Gewächshäuser und auch die offenen Felder in Yatta zu bepflanzen. Das Projekt zum Klimawandel, das wir begonnen haben, hat sich als hervorragendes Unterfangen erwiesen, das den Aufwand lohnt. Bitte beten Sie darum, dass diese Bäume wachsen und dem rauen Wetter im Land trotzen, damit jeder in unserer Nachbarschaft etwas davon lernen kann und sich das Klima mit unserem Konzept wirklich verändert. Mehr als 6000 Bäume wurden schon auf dem Gelände der MCF Yatta angepflanzt, 11000 weitere wurden in den letzten zwei Monaten im Distrikt Yatta und in den angrenzenden Distrikten verteilt.

Besucher
In den ersten drei Monaten des Jahres durften wir bei der MCF über 120 Besucher und freiwillige Helfer empfangen. Wir freuen uns über die Arbeit der Helfer, die kostenlos ihr Fachwissen und ihre Dienste zur Verfügung stellen.
Wir bedanken uns für den Einsatz von medizinischen Fachkräften - Kinderärzten, Zahnärzten, Optikern, Frauenärzten, Hausärzten, Apothekern und Krankenschwestern - aus den USA und Kanada. Sie haben kostenlos über 2500 kranke Kinder und Leute aus der Nachbarschaft behandelt. Menschen jeden Alters kamen aus einem Umkreis von bis zu 20 km zu Fuß zu unserer Krankenstation, da sie die einzige in der Gegend ist, in der man sich kostenlos untersuchen lassen kann.

Schulen
Die Schulen der MCF machen sich weiterhin hervorragend, sowohl in Sachen Ausbildung als auch bei außerschulischen Aktivitäten. Beim Yatta Divisional Education Day, der am 26. März in einer nahe gelegenen staatlichen Schule stattfand, gewann die MCF mehr als ¾ der Preise in allen Fächern. Die MCF bekam 9 Pokale für das beste Abschneiden in 9 Fächern im Distrikt Yatta und 1 Pokal für die beste Gesamtleistung. In diesem Rahmen wurden auch die Preise an die Helden der letztjährigen Schulabschlussprüfung - sowohl Lehrer
als auch Schüler- überreicht.
Die Grund- und weiterführende Schule der MCF gewannen auch die Ballturniere der Gegend um Ndalani, die Mitte März an einer benachbarten Schule stattfanden. Die Jungen- und Mädchenfußballmannschaften sowie die Korbballmannschaft der Mädchen qualifizierten sich somit für die Bezirksmeisterschaften, aus denen sie auch als Sieger hervorgingen. All diese Mannschaften sind sehr stark und werden den Bezirk bei der Provinzmeisterschaft, die bald stattfinden wird, vertreten. Andere Freizeitaktivitäten für das zweite Schulhalbjahr begannen am 25. März. Das sind u.a. Leichtathletik, Handball, Volleyball und Schlägersportarten. Bei diesen treten nicht nur Teilnehmer aus Ostafrika, sondern auch aus Ruanda an.

Ostern
Die MCF möchte Ostern ganz groß feiern. Am Ostersonntag werden junge Menschen getauft, die erfolgreich den Katechismusunterricht absolviert haben. Dr. Ev. C. M. Mulli wird die Veranstaltung leiten, bei der Besucher aus
Nordamerika anwesend sein werden. Auch einige von ihnen sollen getauft werden. Es ist immer ein großes Geschenk, diese Besucher bei uns zu haben, und wir freuen uns, sie bei uns begrüßen zu dürfen. Der Ostersonntag wird auch ein Tag mit einem Programm für alle sein. Es werden Sport und Spiele für die Schulen, ehemalige Mitglieder und Lehrer stattfinden. Die Kinder werden auch die Gelegenheit haben, zu singen, zu tanzen, Theaterstücke aufzuführen, zu turnen, Gedichte zu rezitieren und andere Vorträge zum Besten zu geben. Außerdem gibt es ein besonderes Essen.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung und Partnerschaft zu danken. Die MCF wünscht Ihnen ein frohes Osterfest. Möge die Freude über unseren Herrn Jesus Christus Ihre Herzen füllen und Sein Friede auf ewig ein Teil von Ihnen sein.
Möge die Gnade Gottes mit Ihnen sein wenn wir weiterhin gemeinsam den bedürftigen Kindern und allen Menschen in Afrika helfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ev. C. M. MULLI, Ph.D. (HSC).
Gründer und Geschäftsführer

Kontakt: Walter Schäfer, Tübinger Straße 61, 72810 Gomaringen,Tel. 07072-922306,
e-mail: schaefer@wally57@arcor.de
Bankverbindung: Ev. Kirchengemeinde Gomaringen, Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten,
BLZ: 640 618 54, Konto: 17 000, Vermerk: „Mulli“
(ohne Spendenbescheinigung)MCF: Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten,
BLZ: 640 618 54, Konto: 20 124 007
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Januar 2010

Liebe Freunde,

Alles hat seine Zeit. Diese Redewendung trifft zu, denn überall auf der Welt machen die Menschen unterschiedliche Erfahrungen in verschiedenen Lebenslagen, wenn sie sich bemühen, in ihrem vielfältigen Engagement anderen Hoffnung zu schenken.
Das Gelübde, das ein Mensch abgelegt hat, bleibt immer eine Herausforderung, weil man sich immer wieder fragt, ob man das, was man eingegangen ist, auch halten kann. Ja, es ist eine unserer größten Herausforderungen bei unserer Arbeit, mit der wir unseren Mitmenschen in Afrika helfen.

Ein sehr wichtiges Gut im Leben ist die Gesundheit. Die größte Hoffnung, die viele Menschen der Erde haben, ist, dass ihre Freunde,Verwandten und sie selbst gesund bleiben. Und wenn wir sehen, was jeden Tag alles passiert, dass es so viele Träume und Visionen einer besseren Zukunft für unsere Mitmenschen und uns selbst gibt, und wenn wir für Frieden und Veränderungen in unserem Leben beten, vor allem bezüglich der Wirtschaftslage und des Klimawandels, und sehen, dass die Welt ein Dorf geworden ist, dann merken wir, dass es etwas gibt, was wir alle gemeinsam brauchen: Liebe, Friede und Einheit.

Wie alle Kenianer freue auch ich mich über die momentanen Wetterbedingungen hier in Kenia. Zwar sind viele Menschen bei den starken Regenfällen kürzlich ums Leben gekommen; es gab Erdrutsche und Überschwemmungen. Aber die Bedingungen für den Anbau sind jetzt wieder hervorragend. Deshalb sind die Aussichten auf eine gute Ernte für kleine wie für große Landwirtschaftsbetriebe ausgezeichnet. Zum ersten Mal seit sieben Jahren ist der Thika-Fluss, der durch Ndalani fließt, wieder bis oben hin voll. Nun haben wir auch wieder ausreichend Wasser für die Bewässerung unserer Landwirtschaft. Wir hoffen, dass die Menschen in Kenia jetzt wieder genügend Nahrung für den Eigenbedarf haben und auch Vorräte für mehrere Monate anlegen können.

Es ist unglaublich, wie MCF Yatta jetzt aussieht. Unsere Dämme wurden letztes Jahr fertiggestellt, deshalb sieht man nun ringsum Wasser. Die Dürre in den letzten Jahren schien die Erfüllung dieses Traums völlig zunichte zu
machen. Jetzt aber sehen wir, wie dieser Traum ein echtes Zeichen von Gottes Treue wird.

Wir haben Weihnachten gefeiert, indem wir Essen an Kinder aus den umliegenden Gemeinden verteilt haben. Über 2000 Kinder haben ein warmes Essen bekommen, und 11000 Familien wurden mit Nahrungsmitteln versorgt.

Vor ein paar Tagen kamen Kinder aus den umliegenden Schulen gemeinsam mit ihren Lehrern zur MCF, um Gott dafür zu danken, dass er ihnen während der Dürreperiode jeden Tag ein warmes Mittagessen geschenkt hat. An diesem Tag waren auch einige Regierungsbeamte aus dem Bezirk Yatta anwesend.

Wir konnten uns die neuen Wetterbedingungen zunutze machen und haben damit begonnen, in Yatta und in Ndalani weitere Bäume zu pflanzen. Wir haben Leute aus der Gemeinde dazu bewegen können, gemeinsam mit Mitarbeitern der MCF, die für den Klimaschutz zuständig sind, in ihrer Gemeinde im Bezirk Yatta und auch in der Umgebung der
Bezirkshauptstadt Bäume zu pflanzen. Dies ist eine große Herausforderung, denn diese Bäume bedürfen intensiver Pflege und vor allem der Bewässerung. Wir werden uns um den regelmäßigen Transport von Wasser aus unserem Fluss kümmern, um sicher zu stellen, dass die Bäume in gutem Zustand bleiben. Bitte beten Sie mit uns, dass diese Bäume wachsen und die schwierigen Wetterbedingungen überleben. Dann kann dieses Projekt zu einem  Musterbeispiel für alle Menschen hier in der Gemeinde werden, wie das Klima sich mit unserem Konzept ändern kann.

Unsere Kinder haben mit großer Freude am 4. Januar das neue Schuljahr begonnen. Sie arbeiten fleißig und freuen sich auf ein produktives Jahr.

Noch immer bekommen wir täglich Hunderte von Anschreiben bedürftiger Kinder aus dem ganzen Land. Vor drei Tagen brachte unser MCF-Bus 34 neue Kinder aus Mombasa nach Ndalani. Diese werden nun in verschiedene
Schulklassen gehen. Ein paar weitere Kinder kommen aus anderen Landesteilen zur MCF.

Möge die Gnade und der Friede Gottes auch in diesem Jahr mit Ihnen sein, wenn wir gemeinsam den bedürftigen Kindern und Menschen in Afrika
helfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr.Ev.C.M.MULLI PhD (HSC)
GRÜNDER & GESCHÄFTSFÜHRER

Bankverbindung:
Ev. Kirchengemeinde Gomaringen, Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten, BLZ: 640 618 54, Konto: 17 000, Vermerk: „Mulli“

(
ohne Spendenbescheinigung)MCF: Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten, BLZ: 640 618 54, Konto: 20 124 007
Falls Sie den Rundbrief nicht mehr zugesandt haben wollen bitte ebenfalls kurz melden1

Danke! (Walter Schäfer)

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